Migränebehandlung
| Migräne ist durch starke Kopfschmerzen, oft begleitet von Übelkeit, Erbrechen und Sehstörungen, gekennzeichnet.Der Anfall kann sich durch bestimmte Warnsignale ankündigen, durch eine sogenannte Aura, einen blinden Fleck im Sehfeld, Lichterscheinungen oder ähnliches.Migräne kann aber auch ohne jede Vorwarnung auftreten.
Ein Migräne-Anfall kann ein paar Stunden bis mehrere Tage dauern. |
- Vorstadium
Im Vorstadium des Anfalls sind die Hirnblutgefäße verengt, die Durchblutung wird vermindert. Daraus erklären sich die verschiedenen Vorzeichen der Schmerzattacke, wie Übelkeit, Sehstörungen und Gereiztheit.
- 1. Stadium
Gegen Ende des Vorstadiums erweitern sich die Gefäße wieder, das Blut dringt vermehrt in den Kopf vor. Dadurch entstehen die wellenartig an- und abschwellenden, hämmernden oder pochenden Schmerzen des 1. Stadiums; zum Teil schwellen durch den starken Blutandrang die Schläfenarterien deutlich sichtbar an.
- 2. Stadium
Nach einiger Zeit erschlaffen die Hirngefäße, durch ihre Wände dringt Flüssigkeit in die Umgebung. Dadurch entstehen dann Schwellungen, die zum dumpfen Dauerkopfschmerz des 2. Stadiums führen.